Druckfrisch: Symbolischer Tod im wissenschaftlichen Feld

Der erste Band „Symbolischer Tod im wissenschaftlichen Feld. Eine Grounded-Theory-Studie zur Abbrüchen von Promotionsvorhaben in Deutschland“ von Anja Franz ist in der neuen Buchreihe „Wissenschaft – Hochschule – Bildung“ des Forschungsclusters „Hochschule und Bildung“ im Springer VS Verlag erschienen (Download Product Flyer)!

Anja Franz untersucht, wie es zu Abbrüchen von Promotionsvorhaben kommt und welche kritischen Ereignisse hierbei eine Rolle spielen. Mit dem fachrichtungsübergreifenden Phänomen des sukzessiven Rückzugs aus dem wissenschaftlichen Feld bis zum symbolischen Tod betrachtet die Autorin Abbrüche von Promotionsvorhaben in ihrem Verlauf sowohl theoretisch als auch empirisch. Die Analyse zeigt, dass es sich bei Abbrüchen um das Ergebnis eines langwierigen und für die Betroffenen belastenden Rückzugsprozess handelt, der von unterschiedlichen Entscheidungen, Anpassungen und Abwägungen geprägt ist.

„Going international?“ Zweiter Hildesheimer Dialog am 23. Februar 2018 an der Stiftung Universität Hildesheim

„Going international – Internationalisierung und Mobilität in Wissenschaftskarrieren“ 

Bei der zweiten Veranstaltung in unserer Reihe „Hildesheimer Dialoge“ fragen wir danach, inwiefern Internationalisierung und Mobilität im wissenschaftlichen Lebenslauf einen Pluspunkt darstellen, oder eben auch nicht. Idealerweise profitieren die Forschenden wie Lehrenden von der Zeit im Ausland, ebenso wie die Hochschulen selbst. Für Deutschland gilt, die internationale Mobilität soll die wissenschaftliche Exzellenz stärken, den Wissenstransfer zwischen Staaten fördern und die internationale Innovationsfähigkeit weiterentwickeln, aber auch den heimischen Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland attraktiver machen – so lassen sich die generellen Erwartungen in Wissenschaft und Wissenschaftspolitik an eine stärkere Internationalisierung zusammenfassen. Wie stellt sich der individuelle und institutionelle Nutzen internationaler Mobilität dar? Und, welche weiterführenden Aktivitäten sind nötig, um die transnationale Bildung, Wissenschaft und Forschung auszubauen? Diese und weitere Fragen werden Vertreterinnen und Vertretern aus der empirischen Bildungs- und Hochschulforschung sowie der Wissenschaftspolitik diskutieren.

Diskutieren Sie mit uns!

Wann: Freitag, 23. Februar 2018 von 12 bis 17 Uhr
Wo: Stiftung Universität Hildesheim, Bühler-Campus in Raum LN 304
Mehr unter: https://hochschuleundbildung.de/aktivitaeten/hildesheimer-dialoge/
Anmeldung per E-Mail: chance@uni-hildesheim.de

Ihr Veranstaltungsteam
Meike Sophia Baader, Marion Kamphans und Svea Korff

Neu: Individuelles und lösungsorientiertes Beratungsangebot für Promovierende und Postdocs

Die lösungsorientierte Einzelberatung für Promovierende und Postdocs bietet Unterstützung in Phasen der Unsicherheit oder bei Konflikten. Das Beratungsangebot ist offen, kostenfrei und auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten (Flyer). Wenn Sie einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren möchten, richten Sie Ihre Anfrage direkt per Telefon oder per E-Mail an: Dr. Svea Korff – Beraterin (i. A.). Weitere Informationen zum Beratungsangebot und der Beraterin sind unter www.sveakorff.wordpress.com erhältlich.

Sozial- und Organisationspädagogik AbsolventInnenstudie gestartet!!!

Das Feedback der AbsolventInnen betrachtet das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik als wichtige Quelle, um die Bedingungen und Inhalte des Studiums für die nachfolgenden Studierendengenerationen dem Bedarf weiterentwickeln zu können. Daher führt das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim mit Unterstützung des Forschungsclusters „Hochschule und Bildung“ im Wintersemester 2017/18 wiederholt eine Befragung mit den AbsolventInnen des Studiengangs Sozial- und Organisationspädagogik durch (Homepage). Wer kann an der Studie teilnehmen? Alle AbsolventInnen des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik, die einen Bachelor- und/oder Master-Abschluss des Studiengangs Sozial- und Organisationspädagogik erlangt haben, sind zur Beteiligung an der Studie eingeladen. Ihre Erfahrungen sind uns wichtig! Bitte nehmen Sie an der Befragung des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik teil, damit wir auch Ihre persönliche Erfahrung im Studium und Beruf in die Weiterentwicklung des Studiengangs einbinden können.

Über folgenden Link gelangen Sie direkt zur Befragung:
https://www.soscisurvey.de/sopas17/

Ausstieg aus der Wissenschaft – Netzwerk zu Ausstiegsprozessen im akademischen Kontext

Ausstieg aus der Wissenschaft ist ein DFG gefördertes wissenschaftliches Netzwerk, das die Ausstiegsprozesse im akademischen Kontext untersucht. Das interdisziplinäre wissenschaftliche Netzwerk hat zum Ziel, individuelle und organisationale Bedingungen des Ausstiegs aus dem wissenschaftlichen Feld zu untersuchen und den Ausstiegsprozess auf den unterschiedlichen Stufen der wissenschaftlichen Karriere (Promotions-, Postdoc- und Berufungsphase) theoretisch wie empirisch aus verschiedenen fachwissenschaftlichen Disziplinen näher zu beleuchten und auszuarbeiten. Die Formierung des Netzwerkes ermöglicht eine anhaltende interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftler/-innen aus erziehungs-, sozial- und bildungswissenschaftlichen Kontexten, die sich mit Ausstiegsprozessen aus der Wissenschaft beschäftigen. Zum Jahresbeginn 2018 nimmt das Netzwerk seine Zusammenarbeit auf.

Weitere Informationen finden Sie nach Fertigstellung auf der Homepage des Netzwerks!

Druckfrisch: Bildung und Ungleichheit in Deutschland

Der Sammelband „Bildung und Ungleichheit in Deutschland“ von Meike Sophia Baader und Tatjana Freytag ist im Springer VS Verlag erschienen. Der Band enthält unter anderem einen Beitrag von Meike Sophia Baader und Svea Korff zu „Ungleichheiten in der strukturierten Promotionsförderung – mehr Chancengleichheit durch Strukturierung?“ (S. 339-366) und einen Beitrag von Daniela Böhringer zum Thema „Geschlechterdifferenz und Geschlechterungleichheit an Hochschulen“ (S. 495-512).

Diversity-Netzwerktreffen 2017 in Göttingen

Das Forschungscluster ist beim diesjährigen Diversity-Netzwerktreffen zum Thema „Intersektionalitätsperspektiven in der Diversityforschung“ (Programm) in Göttingen am 13./14. September 2017 mit einem Vortrag und einer Ad-hoc-Gruppe vertreten. Marion Kamphans hält einen Vortrag zum Thema „Die Vielfalt im Blick? Sichtweisen von Hochschullehrenden auf die eigene Lehre“. Und die Ad-hoc-Gruppe zum Thema „Diversity im hochschulpolitischen Wettbewerb um die besten Köpfe im Wissenschaftssystem“ (Abstract) bietet Diskussionsbeiträge von „Diversität und Performanz“ von Rene Krempkow, über „Mehr Chancengleichheit durch Strukturierung?“ von Meike Sophia Baader und Svea Korff bis hin zum „Spannungsfeld von Differenz und Normierung“ von Kirsten Jergus zur Diversität und Bildung des akademischen Nachwuchses in Deutschland.

Professur (W2) Gender und Bildungskulturen

An der Stiftung Universität Hildesheim ist an der Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft des Fachbereichs 1 Erziehungs- und Sozialwissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Universitätsprofessur (Bes.-Gr. W2)
Gender und Bildungskulturen
zu besetzen.

Der/Die Stelleninhaber/-in soll die Geschlechterforschung mit Bezug auf die Thematik heterogener Bildungskulturen und pädagogischer Kontexte vertreten und in der Lehre vermitteln. Nähere Informationen zu den Aufgaben und Voraussetzungen sowie die ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie unter: https://www.uni-hildesheim.de/die-universitaet-als-arbeitsplatz/stellenmarkt/ Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer 2017/48 mit den üblichen Unterlagen bis zum 04.07.2017 an den Präsidenten der Universität Hildesheim, Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim.

CfP: Hochschule und Gender – Bildungsprozesse und Wissenschaftskarrieren im Blick

Call for Paper für das Heft 3/2018 GENDER Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft mit den Gastherausgeberinnen des Forschungsclusters Dr. Marion Kamphans und Prof. Dr. Meike Baader: Nationale wie internationale Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu geführt, dass sich das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem sehr grundlegend verändert hat. Weiter lesen…

CfP: Hochschule und Gender (PDF dt./engl.)