Niedersächsische KooperationpartnerInnen für Datenerhebung gesucht!

Das Projekt „Bewertungspraktiken in Lehr-/Lernsettings der Promotionsbetreuung“ (BiLL) ist ein vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördertes Forschungsvorhaben. In Kooperation zwischen der Universität Osnabrück und der Universität Hildesheim untersuchen wir Formen und Praktiken der Promotionsbetreuung in Niedersachsen. Wir – das Forschungsteam – interessieren uns vor allem für die Interaktionen in den (neuen) Promotionsverhältnissen zwischen BetreuerInnen und Promovierenden. Zur Datenerhebung möchten wir Video- oder Audioaufnahmen von Einzel- und/oder Gruppengesprächen analysieren, um die Vielfalt der Praktiken in der Promotionsbetreuung erfassen zu können. Unterstützen Sie unser Projekt, indem Sie Aufnahmen in Ihrem Arbeitsbereich ermöglichen. Zur Anonymisierung der Daten werden wir selbstverständlich Orte und Personen unkenntlich machen („Verpixeln“ in den Bildern, Anonymisierung in den Transkripten), sowie die Daten nur nach vorheriger Einverständniserklärung für wissenschaftliche Zwecke verwenden.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie weitere Fragen haben, wir tragen unser Anliegen auch gern persönlich vor. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail (bill@uni-hildesheim.de). Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage unter www.hochschuleundbildung.de. Zum Abschluss des Projektes bieten wir die Möglichkeit an, mit uns über erste Ergebnisse aus den Analysen ins Gespräch zu kommen.

Mit freundlichem Gruß,
das Team des Forschungsprojekts
Dr. Daniela Böhringer, Prof. Dr. Kai-Olaf Maiwald und Dr. Svea Korff

Anfrage (PDF)

CfP: Ausstieg aus der Wissenschaft

Wer sich für eine wissenschaftliche Laufbahn entscheidet, sieht sich in der Regel mit langen Qualifizierungsphasen unter schwierigen Bedingungen konfrontiert: befristete Beschäftigung und Teilzeitverträge, Abhängigkeit von Vorgesetzten, Einwerbung von Drittmitteln zur Sicherung der eigenen Stelle, hohe Mobilitätsanforderungen sowie das Risiko, am Ende keinen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Angesichts dieser Begleitumstände bildet der Ausstieg aus der Wissenschaft, nicht überraschend, eine weitere Option. Wie häufig und in welcher Weise dieser vollzogen wird, ist jedoch mangels entsprechender Forschung noch weitgehend unbekannt.

Aufgrund der Erklärungslücken sollen im geplanten Heft 1/2020 der Zeitschrift „die hochschule“ – herausgegeben von Sandra Beaufaÿs, Anja Franz und Svea Korff – Ausstiegsprozesse im akademischen Kontext auf den unterschiedlichen Stufen der wissenschaftlichen Karriere hinsichtlich subjektiver Entscheidungen sowie der Strategien und Praktiken in Wissenschaftsorganisationen in den Blick genommen werden. Weitere Informationen und einen detaillierten Zeitplan entnehmen Sie dem Call.

CfP ist geöffnet!

Forschungsförderung: Niedersächsisches Ministerium fördert Hildesheimer Hochschulforschung

Das Land Niedersachsen unterstützt im Programm „PRO*Niedersachsen“ mehrere Forschungsprojekte von Hildesheimer WissenschaftlerInnen. Unter anderem zwei Projekte im Forschungscluster „Hochschule und Bildung“. Das Land fördert die Forschung von Prof. Dr. Meike Baader vom Institut für Erziehungswissenschaft – Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft. Hier leitet die Wissenschaftlerin unter Mitarbeit von Dr. Christin Sager das Forschungsprojekt „Thematisierung von sexualisierte Gewalt an Hochschulen in der Lehre und der Organisation“ mit dem Ziel das Thema sexualisierte Gewalt langfristig, organisational an niedersächsischen Hochschulen zu verankern und Präventions-, Hilfe- und Beratungsstrukturen aufzubauen. Das Forschungscluster ist darüber hinaus Kooperationspartner im Forschungsprojekt „Bewertungspraktiken in Lehr- und Lernsettings der Promotionsbetreuung“ von Prof. Dr. Kai-Olaf Maiwald der Universität Osnabrück. Unterstützt durch Dr. Daniela Böhringer und Dr. Svea Korff, geht das Team der Forschungsfrage nach, wie in der Wissenschaft (dem Nachwuchs) Leistung interaktiv zugeschrieben und wie Forschen gelehrt wird.

Druckfrisch: Strukturierte Promotionsförderung an der modernisierten Universität zwischen Rhetorik, Versprechen und Umsetzung

Die Pädagogik stellt einen signifikanten Umschlagpunkt von Modernisierung dar. Der Sammelband vereint Studien, die untersuchen, welche Rolle die wissenschaftliche und die praktische Pädagogik bei Modernisierungen spielen und welchen Einfluss Modernisierungen auf die wissenschaftliche und die praktische Pädagogik haben. Weiter lesen … Der Sammelband „Modernisierung und Pädagogik – ambivalente und paradoxe Interdependenzen“ (Flyer), herausgegeben von Ulrich Binder im Campusverlag, erscheint mit einem Beitrag von Meike Sophia Baader und Svea Korff zum Thema „Strukturierte Promotionsförderung an der modernisierten Universität zwischen Rhetorik, Versprechen und Umsetzung“ (S. 146-161).

CfP: Übergänge in Wissenschaftskarrieren

Peer Review, Evaluationen, Rückmeldungen durch Vorgesetzte oder Betreuungspersonen, Austausch unter den Peers, Coaching etc. stellen viele Ereignisse dar, die entscheidend für das Fortsetzen im Ganzen und das Erleben der wissenschaftlichen Laufbahn im Speziellen sind. Diese ggf. „kritischen“ Ereignisse können somit als eine Vielzahl kleiner Übergänge verstanden werden. Der geplante Sammelband „Übergänge in Wissenschaftskarrieren“ von Prof. Dr. Inga Truschkat und Dr. Svea Korff soll dazu die einzelnen Phasen – Promotions-, Postdoc- und Berufungsphase – in den Blick nehmen und den Ereignissen, Prozessen und Strategien in Wissenschaftskarrieren seine Aufmerksamkeit widmen.

Die Herausgerberinnen laden Sie ein einen Beitrag zu dem geplanten Sammelband beizusteuern! Der Sammelband wird in der Reihe „Wissenschaft – Hochschule – Bildung“ im Springer VS Verlag veröffentlicht. Weitere Informationen und einen detaillierten Zeitplan entnehmen Sie der Einladung.

Beitragsvorschläge werden bis zum 15. Juli entgegengenommen!

Perspektive Promotion? Hochschulübergreifende Informationsveranstaltung

Hochschulübergreifende Informationsveranstaltung am 30. Mai. 2018 von 14 bis 18 Uhr an der Stiftung Universität Hildesheim (Forum – Hörsaal H4). Sie befinden sich in der Endphase Ihres Studiums oder arbeiten bereits im wissenschaftlichen Mittelbau und überlegen, ob Sie dem Hochschulabschluss eine Promotion folgen lassen sollen? Vielleicht hat Ihnen auch Ihr Professor oder Ihre Professorin bereits eine Promotion nahegelegt? Die Entscheidung für oder gegen eine Promotion hängt nicht nur vom geeigneten Thema ab, sondern auch von der Klärung einer Vielfalt organisatorischer und persönlicher Fragen. Was will ich mit der Promotion erreichen? Welcher Promotionsweg ist der richtige für mich? Wie finde ich ein Thema und eine Betreuungsperson? Welche Formalitäten muss ich berücksichtigen (Zulassung, Status, Vereinbarungen etc.)? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Und wo kann ich Unterstützung finden?

Promotionsinteressierte und Promovierende sind herzlich eingeladen.

Wann: Mittwoch, 30. Mai 2018 von 14 bis 18 Uhr
Wo: Stiftung Universität Hildesheim, Forum – Hörsaal H4
Programm: https://www.uni-hildesheim.de/forschung/wissenschaftlicher-nachwuchs/perspektive-promotion/

Ihr Veranstaltungsteam
Meike Sophia Baader, Svea Korff und Markus Weißhaupt

Druckfrisch: Räume für Bildung – Räume der Bildung

Den aktuellen DGfE Kongress zum Anlass nehmend, möchten wir auf den Band „Räume für Bildung – Räume der Bildung“ zum 25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, der im Barbara Budrich Verlag u. a. mit Beiträgen von Meike Baader, Daniela Böhringer, Svea Korff und Wolfgang Schröer erschienen ist, hinweisen! In dem Band – herausgegeben von Edith Glaser, Hand-Christoph Koller, Werner Thole und Salome Krumme – erörtern AutorInnen unter verschiedenen theoretischen und forschungsbasierten Perspektiven historische, gesellschaftliche, soziale, kulturelle und transnationale Aspekte von Räumen und Raumkonstellationen in Bezug auf Bildung. Weiter lesen …

Der Beitrag von Daniela Böhringer und Svea Korff behandelt die „Wilden Ecken im akademischen Handlungsraum“ (S. 234-250) und nimmt die Praktiken in den Blick bei denen in „der Wissenschaft das Geschlecht ein Unterschied ist, der keinen Unterschiede machen sollte“ (Heintz et al. 2007, S. 261). Meike Baader und Christin Sager beleuchten „Die Stadt als Bildungsraum“ (S. 344-351) und die sozialraumorientierte pädagogische Arbeit mit MigrantInnenfamilien in Berlin-Kreuzberg in den 70er Jahren. Und Wolfgang Schröers Beitrag befasst sich mit „Entgrenzten Räumen“ (S. 305-315) und stellt die Frage nach neuen Verflechtungen der sozialpädagogischen Forschung.

Druckfrisch: Symbolischer Tod im wissenschaftlichen Feld

Der erste Band „Symbolischer Tod im wissenschaftlichen Feld. Eine Grounded-Theory-Studie zur Abbrüchen von Promotionsvorhaben in Deutschland“ von Anja Franz ist in der neuen Buchreihe „Wissenschaft – Hochschule – Bildung“ des Forschungsclusters „Hochschule und Bildung“ im Springer VS Verlag erschienen (Download Product Flyer)!

Anja Franz untersucht, wie es zu Abbrüchen von Promotionsvorhaben kommt und welche kritischen Ereignisse hierbei eine Rolle spielen. Mit dem fachrichtungsübergreifenden Phänomen des sukzessiven Rückzugs aus dem wissenschaftlichen Feld bis zum symbolischen Tod betrachtet die Autorin Abbrüche von Promotionsvorhaben in ihrem Verlauf sowohl theoretisch als auch empirisch. Die Analyse zeigt, dass es sich bei Abbrüchen um das Ergebnis eines langwierigen und für die Betroffenen belastenden Rückzugsprozess handelt, der von unterschiedlichen Entscheidungen, Anpassungen und Abwägungen geprägt ist.

„Going international?“ Zweiter Hildesheimer Dialog am 23. Februar 2018 an der Stiftung Universität Hildesheim

„Going international – Internationalisierung und Mobilität in Wissenschaftskarrieren“ 

Bei der zweiten Veranstaltung in unserer Reihe „Hildesheimer Dialoge“ fragen wir danach, inwiefern Internationalisierung und Mobilität im wissenschaftlichen Lebenslauf einen Pluspunkt darstellen, oder eben auch nicht. Idealerweise profitieren die Forschenden wie Lehrenden von der Zeit im Ausland, ebenso wie die Hochschulen selbst. Für Deutschland gilt, die internationale Mobilität soll die wissenschaftliche Exzellenz stärken, den Wissenstransfer zwischen Staaten fördern und die internationale Innovationsfähigkeit weiterentwickeln, aber auch den heimischen Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland attraktiver machen – so lassen sich die generellen Erwartungen in Wissenschaft und Wissenschaftspolitik an eine stärkere Internationalisierung zusammenfassen. Wie stellt sich der individuelle und institutionelle Nutzen internationaler Mobilität dar? Und, welche weiterführenden Aktivitäten sind nötig, um die transnationale Bildung, Wissenschaft und Forschung auszubauen? Diese und weitere Fragen werden Vertreterinnen und Vertretern aus der empirischen Bildungs- und Hochschulforschung sowie der Wissenschaftspolitik diskutieren.

Diskutieren Sie mit uns!

Wann: Freitag, 23. Februar 2018 von 12 bis 17 Uhr
Wo: Stiftung Universität Hildesheim, Bühler-Campus in Raum LN 304
Mehr unter: https://hochschuleundbildung.de/aktivitaeten/hildesheimer-dialoge/
Anmeldung per E-Mail: chance@uni-hildesheim.de

Ihr Veranstaltungsteam
Meike Sophia Baader, Marion Kamphans und Svea Korff

Neu: Individuelles und lösungsorientiertes Beratungsangebot für Promovierende und Postdocs

Die lösungsorientierte Einzelberatung für Promovierende und Postdocs bietet Unterstützung in Phasen der Unsicherheit oder bei Konflikten. Das Beratungsangebot ist offen, kostenfrei und auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten (Flyer). Wenn Sie einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren möchten, richten Sie Ihre Anfrage direkt per Telefon oder per E-Mail an: Dr. Svea Korff – Beraterin (i. A.). Weitere Informationen zum Beratungsangebot und der Beraterin sind unter www.sveakorff.wordpress.com erhältlich.