HILDESHEIMER DIALOGE

Wissenschaft und Hochschule im Fokus empirischer Bildungsforschung

Die „Hildesheimer Dialoge“ des Forschungsclusters haben zum Ziel einen Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis zu Themen rund um das Forschungsgebiet „Wissenschaft und Hochschule im Fokus der empirischen Bildungsforschung“ zu initiieren. Die Veranstaltungen dieser Reihe greifen aktuelle Fragestellungen der Hochschulforschung auf, die aus unterschiedlichen und transdisziplinären Perspektiven in den Blick genommen werden. Die Thementage finden einmal im Jahr statt und sind so angelegt, dass die fachliche Diskussion und der transdisziplinäre sowie transnationale Austausch im Mittelpunkt stehen.

Es ist geplant, ausgewählte Themen der Dialoge in einer neuen Schriftenreihe zu den „Hildesheimer Dialogen“ zu veröffentlichen. In den Bänden der Reihe werden die jeweiligen Themen fokussiert und konzentriert auf knapp hundert Seiten präsentiert.

II. Hildesheimer Dialog „Going international – Internationalisierung und Mobilität in Wissenschaftskarrieren“
Freitag, 23. Februar 2018

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Bei der zweiten Veranstaltung in unserer Reihe „Hildesheimer Dialoge“ fragen wir danach, inwiefern Internationalisierung und Mobilität im wissenschaftlichen Lebenslauf einen Pluspunkt darstellen, oder eben auch nicht. Idealerweise profitieren die Forschenden wie Lehrenden von der Zeit im Ausland, ebenso wie die Hochschulen selbst. Für Deutschland gilt, die internationale Mobilität soll die wissenschaftliche Exzellenz stärken, den Wissenstransfer zwischen Staaten fördern und die internationale Innovationsfähigkeit weiterentwickeln, aber auch den heimischen Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland attraktiver machen – so lassen sich die generellen Erwartungen in Wissenschaft und Wissenschaftspolitik an eine stärkere Internationalisierung zusammenfassen.

Wie stellt sich der individuelle und institutionelle Nutzen internationaler Mobilität dar? Und, welche weiterführenden Aktivitäten sind nötig, um die transnationale Bildung, Wissenschaft und Forschung auszubauen? Diese und weitere Fragen werden Vertreterinnen und Vertretern aus der empirischen Bildungs- und Hochschulforschung sowie der Wissenschaftspolitik diskutieren. Diskutieren Sie mit uns!

GastreferentInnen und Veranstalterinnen des zweiten Hildesheimer Dialogs:

Foto (v.l.n.r): Dorothea Rüland, Marion Kamphans, Carola Bauschke-Urban, Mark Bajohrs, Maresi Nerad, Nicolai Netz, Meike Sophia Baader und Svea Korff.

Veranstaltungsbericht: https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/forschungscluster-untersucht-internationale-wissenschaftskarrieren/

 

I. Hildesheimer Dialog „Promotionsprogramme als pädagogische Räume?“
Montag, 23. Januar 2017

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„Promotionsprogramme als pädagogische Räume?“ bildet den Auftakt für die Veranstaltungsreihe „Hildesheimer Dialoge: Wissenschaft und Hochschule im Fokus empirischer Bildungsforschung“.

Bei diesem ersten Dialog fragen wir danach, inwiefern die Promotion als dritte Phase des Bologna-Prozesses in Deutschland als Bildungsprozess und pädagogischer Raum wahrgenommen wird oder nicht. Wird die Phase des Promovierens in Programmen tatsächlich als Bildungs- und Lernwelt verstanden oder haben wir es diesbezüglich eher mit einem blinden Fleck der Pädagogik wie der Bildungsforschung zu tun? Der Fokus der Dialoge richtet sich auf die Relationierung von Theorie und Praxis pädagogischen Tuns oder Nicht-Tuns in Promotionsprogrammen als (Bildungs- und Erfahrungs-)Räume. Ausgelotet wird dabei die grundlegende Bedeutung von pädagogischen Räumen für die Promotion, die von den Promotionsprogrammen als Lernwelten bis hin zur gesprochenen Sprache reicht. Mit den Diskussionsbeiträgen wollen wir zu einer Konzeptionierung von Promotionsprogrammen als pädagogische Räume gelangen und nach den Konsequenzen für die Bildungsforschung und die pädagogische Praxis fragen.

Eindrücke vom ersten Hildesheimer Dialog:

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