Stelle als studentische Hilfskraft zu besetzen

Im Forschungscluster „Hochschule und Bildung“ der Institute für Sozial- und Organisationspädagogik und für Erziehungswissenschaft – Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft der Stiftung Universität Hildesheim ist die Stelle einer studentischen Hilfskraft (20 Std./Monat für 6 Monate) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Interessierte richten Ihre Bewerbung bitte bis zum 15. Juni an Dr. Svea Korff (E-Mail: korffs@uni-hildesheim.de).

Ausschreibung [PDF]

Dritter Hildesheimer Dialog am 10. Mai 2019 zum Thema „Hildesheimer Hochschulforschung“

Der dritte Hildesheimer Dialog steht ganz im Zeichen des regionalen Austauschs rund um das Forschungsgebiet „Wissenschaft und Hochschule im Fokus der empirischen Bildungsforschung“. Der Dialog hat zum Ziel einen Austausch zwischen Hochschulforscherinnen und Hochschulforschern über die Vielfalt von Themen, Fragestellungen und methodischen Zugängen der aktuell geförderten Forschungsprojekte in Hildesheim zu initiieren. Im Fokus stehen folgende Fragen: Wie gestaltet sich das Wechselspiel zwischen Anerkennung und Marginalisierung im Hochschularbeitsalltag von Professorinnen? Wie wird sexualisierte Gewalt an Hochschulen in der Lehre und der Organisation thematisiert? Welche Bewertungspraktiken finden in Lehr- und Lernsettings der Promotionsbetreuung Anwendung? Wie gestalten sich die Promotionsbedingungen, Karriereabsichten und Karriereverläufe von Promovierenden und Promovierten? Wie reagieren Lehrende auf aktuelle Anforderungen in der „modernisierten“ Hochschule?

Weitere Informationen [LINK]

Zeitschrift GENDER beruft Dr. Marion Kamphans in den Beirat

Die Hildesheimer Wissenschaftlerin Marion Kamphans wurde von den Herausgeberinnen der GENDER Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft als neues Beiratsmitglied der Zeitschrift für den Zeitraum von 2019 bis 2025 berufen. Damit ist sie die zweite Wissenschaftlerin aus dem Forschungscluster „Hochschule und Bildung“, die die Zeitschrift GENDER unterstützt. Die Hildesheimer Erziehungswissenschaftlerin und Professorin Dr. Meike S. Baader ist bereits langjähriges Beiratsmitglied der Zeitschrift Gender.

Die Zeitschrift Gender wurde im Jahr 2009 gegründet und erscheint dreimal jährlich im renommierten Barbara Budrich Verlag. Sie zählt zu den zentralen wissenschaftlichen Journalen der deutschsprachigen Frauen- und Geschlechterforschung. Sie greift wissenschaftliche Themen zu Gleichheit und Gerechtigkeit und veröffentlicht Studien zu Inszenierungen und kulturellen Deutungen von Geschlecht. Die Artikel in den beiden Teilen der Zeitschrift – im Schwerpunktthema und im so genannten Offenen Teil – werden nach internationalen Standards guter wissenschaftlicher Praxis im doppelblinden Peer-Review-Verfahren begutachtet.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen sind die Mitglieder des Beirates. Ihre Aufgabe ist es, die Herausgeberinnen und Redaktion bei grundlegenden Fragen der Ausrichtung der Zeitschrift Gender zu beraten und sie bei der Einwerbung und Begutachtung von Beiträgen zu unterstützen.

Aktuelle Ausgabe „Hochschule und Geschlecht“ GENDER 1/19

Die Beiträge im aktuellen Schwerpunkt „Hochschule und Geschlecht“ – herausgegeben von Marion Kamphans, Meike S. Baader und Sandra Beaufays – liefern empirische Ergebnisse und Analysen zu der Frage, welche Folgen die Reform- und Transformationsprozesse im Hochschul- und Wissenschaftssystem für das Geschlechterverhältnis haben, wie die Kategorie Geschlecht in ihrer Vielfalt in diesen Zusammenhängen (de)thematisiert und konstruiert, aber auch wie Gleichstellung an Hochschulen aktuell kontextualisiert wird. Weiter lesen

Einen Einblick ins Heft erhalten Sie im Inhaltsverzeichnis und auf der Website der Zeitschrift GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft – dort können Sie auch Leseproben herunterladen und das Einzelheft bestellen.

Druckfrisch: Chancengleichheit und Hochschule

Der dritte Band „Chancengleichheit und Hochschule. Strukturen für Studierende mit Behinderung im internationalen Kontext“ von Susanne Peschke ist in der Buchreihe „Wissenschaft – Hochschule – Bildung“ des Forschungsclusters „Hochschule und Bildung“ im Springer VS Verlag erschienen (Download Product Flyer)!

Im Rahmen einer internationalen Studie untersucht Susanne Peschke die Situation Studierender mit Behinderung an Hochschulen. Mit der Intention, vielfältige Strukturen kennenzulernen, bezieht die Autorin unterschiedliche Länder und Kulturen ein und prüft die verschiedenen Wege zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mittels Fragebögen und Interviews analysiert sie in fünf Ländern aus Europa, Asien und Nordamerika die Rolle der Hochschulbildung, die Konzepte von Behinderung und die vorhandenen Strukturen für Personen mit Behinderung. Ziel ist es, Hinweise auf Strukturen, die potentiell förderlich oder hinderlich für die Etablierung chancengleicher und diskriminierungsfreier Hochschulbildung für Menschen mit Behinderung sind, herauszuarbeiten.

Druckfrisch: Prüfungspraktiken an deutschen Hochschulen

Der zweite Band „Prüfungspraktiken an deutschen Hochschulen. Eine empirische Studie zu systematischen Einflussgrößen auf die Notengebung in Abschlussprüfungen“ von Elena Tsarouha ist in der Buchreihe „Wissenschaft – Hochschule – Bildung“ des Forschungsclusters „Hochschule und Bildung“ im Springer VS Verlag erschienen (Download Product Flyer)!

Elena Tsarouha legt in der vorliegenden Studie eine Vielzahl an Einflussgrößen in (mündlichen) Prüfungen offen. Sie stellt zum einen eine Typologie der Einflüsse auf die Notengebung vor, zum anderen zeigt sie auf, welche Einflüsse nicht leistungskonform sind und das Noten damit nachweislich hinsichtlich ihrer Aussagekraft und Vergleichbarkeit eher beschränken. Noten als Leistungsindikator und wichtigstes Ausschlusskriterium für z. B. Stipendien, weiterführende Studiengänge etc. sind damit fragwürdig und kritisch zu reflektieren.

Niedersächsische KooperationpartnerInnen für Datenerhebung gesucht!

Das Projekt „Bewertungspraktiken in Lehr-/Lernsettings der Promotionsbetreuung“ (BiLL) ist ein vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördertes Forschungsvorhaben. In Kooperation zwischen der Universität Osnabrück und der Universität Hildesheim untersuchen wir Formen und Praktiken der Promotionsbetreuung in Niedersachsen. Wir – das Forschungsteam – interessieren uns vor allem für die Interaktionen in den (neuen) Promotionsverhältnissen zwischen BetreuerInnen und Promovierenden. Zur Datenerhebung möchten wir Video- oder Audioaufnahmen von Einzel- und/oder Gruppengesprächen analysieren, um die Vielfalt der Praktiken in der Promotionsbetreuung erfassen zu können. Unterstützen Sie unser Projekt, indem Sie Aufnahmen in Ihrem Arbeitsbereich ermöglichen. Zur Anonymisierung der Daten werden wir selbstverständlich Orte und Personen unkenntlich machen („Verpixeln“ in den Bildern, Anonymisierung in den Transkripten), sowie die Daten nur nach vorheriger Einverständniserklärung für wissenschaftliche Zwecke verwenden.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie weitere Fragen haben, wir tragen unser Anliegen auch gern persönlich vor. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail (bill@uni-hildesheim.de). Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage unter www.hochschuleundbildung.de. Zum Abschluss des Projektes bieten wir die Möglichkeit an, mit uns über erste Ergebnisse aus den Analysen ins Gespräch zu kommen.

Mit freundlichem Gruß,
das Team des Forschungsprojekts
Dr. Daniela Böhringer, Prof. Dr. Kai-Olaf Maiwald und Dr. Svea Korff

Anfrage (PDF)

CfP: Ausstieg aus der Wissenschaft

Wer sich für eine wissenschaftliche Laufbahn entscheidet, sieht sich in der Regel mit langen Qualifizierungsphasen unter schwierigen Bedingungen konfrontiert: befristete Beschäftigung und Teilzeitverträge, Abhängigkeit von Vorgesetzten, Einwerbung von Drittmitteln zur Sicherung der eigenen Stelle, hohe Mobilitätsanforderungen sowie das Risiko, am Ende keinen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Angesichts dieser Begleitumstände bildet der Ausstieg aus der Wissenschaft, nicht überraschend, eine weitere Option. Wie häufig und in welcher Weise dieser vollzogen wird, ist jedoch mangels entsprechender Forschung noch weitgehend unbekannt.

Aufgrund der Erklärungslücken sollen im geplanten Heft 1/2020 der Zeitschrift „die hochschule“ – herausgegeben von Sandra Beaufaÿs, Anja Franz und Svea Korff – Ausstiegsprozesse im akademischen Kontext auf den unterschiedlichen Stufen der wissenschaftlichen Karriere hinsichtlich subjektiver Entscheidungen sowie der Strategien und Praktiken in Wissenschaftsorganisationen in den Blick genommen werden. Weitere Informationen und einen detaillierten Zeitplan entnehmen Sie dem Call.

CfP ist geschlossen!

Forschungsförderung: Niedersächsisches Ministerium fördert Hildesheimer Hochschulforschung

Das Land Niedersachsen unterstützt im Programm „PRO*Niedersachsen“ mehrere Forschungsprojekte von Hildesheimer WissenschaftlerInnen. Unter anderem zwei Projekte im Forschungscluster „Hochschule und Bildung“. Das Land fördert die Forschung von Prof. Dr. Meike Baader vom Institut für Erziehungswissenschaft – Abteilung Allgemeine Erziehungswissenschaft. Hier leitet die Wissenschaftlerin unter Mitarbeit von Dr. Christin Sager das Forschungsprojekt „Thematisierung von sexualisierte Gewalt an Hochschulen in der Lehre und der Organisation“ mit dem Ziel das Thema sexualisierte Gewalt langfristig, organisational an niedersächsischen Hochschulen zu verankern und Präventions-, Hilfe- und Beratungsstrukturen aufzubauen. Das Forschungscluster ist darüber hinaus Kooperationspartner im Forschungsprojekt „Bewertungspraktiken in Lehr- und Lernsettings der Promotionsbetreuung“ von Prof. Dr. Kai-Olaf Maiwald der Universität Osnabrück. Unterstützt durch Dr. Daniela Böhringer und Dr. Svea Korff, geht das Team der Forschungsfrage nach, wie in der Wissenschaft (dem Nachwuchs) Leistung interaktiv zugeschrieben und wie Forschen gelehrt wird.